Biking at the syrian border, MEN!

Shalom und Merhaban!

Nachdem wir in Katzrin (Haupstadt der Gloanhöhen) angekommen sind, haben wir erstmal wieder die Nacht auf einer richtigen Matratze genossen. Wie sich rausgestellt hat, waren wir in einem Vierbettdorm mit zwei richtig netten und lustigen Mädels aus Deutschland beziehungsweise Schottland. In den nächsten Tagen haben wir dann auch ziemlich viel Zeit mit den beiden, einer ihrer Freundinnen und den ganzen anderen Bewohnern des Hostels verbracht. Hat sich manchmal wirklich so angefühlt, als wären wir eine kleine Familie:

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Gemeinsames Kochen (Wie kann ich dieses Bild drehen?

In Katzrin sind wir dann wieder auf Edgar getroffen, mit dem wir dann weiter Richtung Norden (nach Odem) getrampt sind. Dabei hat uns sogar ein Krankenwagen mitgommen!

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Thomas in der Front, wir auf der Liege

Noch in Katzrin aber haben wir eine Wanderung zu einem Teich unternommen, in dem Knabberfische leben. Hab  mir sagen lassen, dass manche Menschen dafür bezahlen!

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Da die Golanhöhen bis 1967 zu Syrien gehörten, ist es zur Grenze nicht weit. Aus den Kriegen zwischen beiden Ländern sind noch viele Überreste (Panzer, Bunker, Schützengräben, Häuser, Minenfelder) zu sehen.

Unser jetziges Hostel ist in Odem, einem kleinen Dorf mit weniger als 100 Einwohnern. Von der syrischen Grenze trennen uns nur 7 Kilometer. Wir haben uns 2 Tage lang  Fahrräder gemietet und damit die Umgebung erkundet. Unter anderem waren wir auf einem Aussichtspunkt,von dem die UN Syrien beobachtet. Das war wirklich sehr eindrücklich! Bis nach Damaskus sind es nur 60 Kilometer aber die beiden Orte trennen Welten. Auf israelischer Seite wird Kaffee getrunken, die Menschen sind fröhlich und unterhalten sich, auf der anderen Seite fürchten die Menschen um ihr Leben und haben eigentlich keine andere Chance, als ihr Land zu verlassen. Es ist insgesamt schwer vorstellbar, was in Syrien passiert wenn man es nicht sieht. Es ist hier meistens komplett ruhig und friedlich. Einfach nur wunderschön! Die Stille wird nur manchmal durch Bombeneinschläge unterbrochen. Das ist wirklich grauenhaft! Wir haben schon 2 Einschläge gesehen. Man muss sich wirklich fragen, was es noch zu zerbomben gibt… Die Beobacher der UN, mit denen wir uns länger unterhalten haben, meinten aber es sei in letzter Zeit ziemlich ruhig. Letzen Sommer konnte man teilweise den Horizont nicht mehr sehen, weil alles verqualmt war. In Deutschland ist der Krieg einfach so weg, dass manche Menschen meinen, Flüchtlinge sollen doch zurück. Spätestens wenn diese schwarzen Rauch aufsteigen sehen, sollten sie beginnen ihre Meinung zu ändern!

Weitere Erlebnisse könnt ihr den Fotos entnehmen!

 

 

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